Wie passen Flurneuordnungsverfahren und Klimaanpassung zusammen? Im Unstruttal in Sachsen‑Anhalt begleiten wir im Rahmen eines Flurneuordnungsverfahrens Maßnahmen, die den Landschaftswasserhaushalt stabilisieren und gleichzeitig ökologische Strukturen stärken.
💧 Warum das wichtig ist
Viele Regenrückhaltebecken in der Region wurden bereits vor rund 100 Jahren angelegt. Heute sind sie häufig verschlammt, ihre Wirkung eingeschränkt. Im Zuge der Flurneuordnung entstehen nun gezielt neue und reaktivierte Retentionsräume – als Antwort auf Starkregen, Trockenperioden und den Klimawandel.
🛠️ Was wir konkret umsetzen
In einem Talbereich zwischen zwei Ackerflächen sorgen Dämme dafür, dass Wasser bei Starkregen zurückgehalten wird, versickern kann und Verschlämmung reduziert wird – effizient und mit überschaubarem Mitteleinsatz.
🤝 Was diese Projekte besonders macht
Die Maßnahmen sind im Verfahren vorkonzipiert und genehmigt – und dann gehen wir gemeinsam mit Behörden und ortsansässigen Landwirtinnen und Landwirten in die Fläche. Vor Ort wird diskutiert, angepasst und entschieden, was praktikabel und umsetzbar ist. Unsere Aufgabe: das Besprochene planerisch zu übersetzen und fachlich so zu prüfen, dass es gebaut werden kann.
🚀 Unser Anspruch
Auf Basis eines hochauflösenden digitalen Geländemodells entsteht innerhalb kürzester Zeit eine abstimmungsfähige Planung. Möglich macht das ein starkes Team aus Ingenieur*innen, technischen Zeichner*innen und einer guten Software – lösungsorientiert, effizient und mit Freude an der Umsetzung.
Für uns zeigt dieses Projekt eindrücklich, wie Flurneuordnung, Wasserbau und Umweltplanung zusammenspielen können – pragmatisch, zukunftsfähig und nah an der Praxis.





