Viele Kommunen stehen vor der gleichen Herausforderung: Klimaanpassung soll verbindlich in die räumliche Planung einfließen, doch Zeit, Budget und klare fachliche Grundlagen fehlen oft. Gemeinsam mit dem Landkreis Elbe‑Elster haben wir gezeigt, dass es auch anders geht. Durch die Weiterentwicklung des Landschaftsrahmenplans (LRP) entsteht ein Instrument, das Klimaanpassung rechtssicher verankert, geodatenbasiert unterstützt und sofort anwendbar ist – und das ohne Mehraufwand für kommunale Verwaltungen.
🌍 Warum dieses Projekt wichtig ist
Klimaanpassung wird in der räumlichen Planung immer dringlicher – doch für viele Kommunen stellt sich die Frage: Wie lässt sich das rechtssicher, praxistauglich und ohne Mehrkosten umsetzen?
Gemeinsam mit dem Landkreis Elbe‑Elster, der unteren Naturschutzbehörde und der Kreisentwicklung haben wir das Instrument des Landschaftsrahmenplans (LRP) so weiterentwickelt, dass Klimaanpassung zum zentralen Zielbild einer naturschutzkonformen Raumplanung wird.
🗺️ Was bedeutet das konkret?
Der Landschaftsrahmenplan definiert Ziele, die in die Fortschreibung der Flächennutzungspläne einfließen – und damit rechtlich verbindlich werden. Durch die transparente Bereitstellung von Geodaten können Kommunen diese Grundlagen sofort nutzen und wissen genau, wo welche Anforderungen der Klimaanpassung zu berücksichtigen sind. Damit entsteht eine belastbare fachliche Grundlage für das Berücksichtigungsgebot des Klimaanpassungsgesetzes – ohne kommunale Kosten und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
🔎 Wie wir vorgegangen sind
Um die Klimaanpassung im LRP wirksam zu verankern, haben wir:
Das Ergebnis: Ein LRP, der nicht nur Vorgaben abbildet, sondern konkrete, praxistaugliche Orientierung für eine klimawirksame Planung gibt.
📄 Status des Projekts
Der überarbeitete Entwurf liegt dem Arbeitsgremium vor und befindet sich auf dem Weg zur Genehmigung durch das Land Brandenburg. Ein wichtiger Schritt, um Klimaanpassung verbindlich und wirksam in der Raumplanung zu verankern.







